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Vereinspartner BZ-HD

Rückblick in unsere Geschichte der VereinspartnerschaftDie DDR liegt jetzt schon mehr als 25 Jahre zurück und unser Gehörlosenverein Bautzen hatte in dieser Zeit noch den Namen Gehörlosenverband Bautzen. Nach dem Mauerfall kam es zu einer Veränderung in der Gesellschaft und somit musste unser Vorstand, ehemals 1. Vorsitzende Frau Scherbel, einen neuen Weg finden. Im Sommer 1990 begegneten sich der Gehörlosenverein Bautzen aus der ehemaligen DDR und der Gehörlosenverein Heidelberg aus der Bundesrepublik Deutschland zum ersten Mal. Unvergesslich war das erste Treffen zwischen Frau Scherbel (heute Schudlik), dem 1. Vorsitzenden aus Heidelberg Herr Betz und dem Schatzmeister Herr Kist in Bautzen. Gemeinsam besichtigten wir Sehenswürdigkeiten rund um Bautzen. Die Mitglieder aus Heidelberg interessierten sich besonders für die Kultur in der DDR. Außerdem besuchten wir den Verein in Heidelberg.Bei einem späteren Treffen brachte der Gehörlosenverein Heidelberg das Schreibtelefon für den Bautzener Vorstand mit. Immer wieder kam es zwischen Bautzen und Heidelberg zum Erfahrungsaustausch und später besuchten sich die Mitglieder gegenseitig. Die Begeisterung für Volleyball und Kegeln war bei beiden Vereinen groß. Somit erlebten wir in 25 Jahren unzählige Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen.Im Jahr 2015 feierten wir unsere 25 Jahre Vereinspartnerschaft mit Heidelberg

Am 1. Tag fuhren wir zum Felsenmeer beiLautertal/Odenwald .. Dort besichtigten wirWunderstein-gerölle, diese sahen aus wie großeLawinen aus Steinen. Das Felsenmeer wurdebereits von den Römern und später durch dieSteinmetze zur Steingewinnung genutzt.Heute ist es ein Erholungsgebiet.Ein weiteres Ziel war die Schule für Hörgeschädigtein Neckargemünd. Hier begegneten wir demVorstand, 2 gehörlosen Küchenhelferinnen undweiteren Gehörlosen. Die Schule ist sehr modern mitvielen gemütlichen Räumen.Am Abend gab es dann ein freudiges Wiedersehenund wir genossen den Abend in spaßigerGesellschaft.

Dafür sind unsere Mitglieder und Gäste vom 31.0kt.bis 4.Nov. nach Heidelberg gefahren.Die Reise war mit dem Bus.

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Nachmittags machten wir einen Rundgang durchdie historische Altstadt von Ladenburg undspazierten zur ältesten Autofabrik von Benz, in der das erste Auto gebaut wurde. Später besichtigten wir das Automuseum Dr. Carl Benz, in dem die ersten Benzautos produziert wurden. Besonders interessant war die Technik der Autos und es waren auch Busse, LKWs und Zweiräder zu sehen

Nach diesem interessanten Nachmittag fuhren wirnach Heidelberg zurück. Dort trafen wir imVereinsraum des Gehörlosenvereins Heidelbergeinige Freunde wieder. Es gab eine Ausstellung über die 25 jährige Vereinspartnerschaft und vieleSouvenirs aus der ehemaligen DDR.

im Klubhaus des Gehörlosenvereins"Alt Heidelberg" e.V mit den Vorständen von Bautzen und Heidelberg

historische Altstadt von Ladenburg

Am 2. Tag machten wir eine Erlebnistour durch die pfälzische Weinstraße in Bad Dürkheim. Dort ging es durch einen 300m langen Rundgang mit Gradierwerk.Das ist wirklich lang. Mittag gab es im Dürkheimer Regenfass. Das Fass hat ein Volumen von 1,7 Mio. Liter.Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, ging es mit einem weiteren Rundgang in der historischen Weinstadt Freinsheim weiter. Der Rundgang führte uns durch viele schmale Gassen mit zahlreichenWeinreben an den Mauern. Glücklicherweise stand unweit im nächsten Ort das Gehörlosen- Weingut Speckert-Ruprecht in Kallstadt.Dort führt Herr Speckert als Winzer sein Weingut und wir besichtigten den Weinkeller. Natürlich gab es auch eine Weinverkostung, mit anschließendem Abendbrot. Als Spezialität aus der Pfalz gab es"Saumagen". Die feinen Weine und das delikate Essen schmeckten allen sehr gut. Einige kauften sich auch Weine und nahmen sie mit nach Hause.

Weinkeller Weingut Speckert-Ruprecht in Kallstadt

Am 3. Tag hat uns der Bürgermeister Herr Erichson im Heidelberger Rathaus empfangen. 2. Vorsitzender Herr Betz (Heidelberg), Vorsitzender Herr Neumann (Bautzen) und Herr Erbe, der ehrenamtlich Vorsitzende des Wohlfahrtsverbandes Baden Württemberg, sprachen ihre Grußworte aus. Die Rede ging über das wichtige Thema, dass durch die guten Kontaktezwischen der Oberlausitz und der Kurpfalz vielewichtige Bekanntschaften in den vergangen 25 Jahren geschlossen werden konnten.Dafür möchtenwir ein Dankeschön an die Menschen richten, die diePartnerschaft gepflegt haben und somit das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Handicapermöglichen. Die Ehrenvorsitzendedes GV Bautzen,Frau Schudlik, hob in ihrem Grußwort hervor, wiewichtig die Verbindung zwischen Heidelberg undBautzenist. Herr Büter, der Geschäftsführer des Landesverbandes der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V.war auch bei der Rede des Grußwortes dabei.Damit lobten wir die 25 Jahren Partnerschaft der Vereine zwischen Alt-Heidelberg und Bautzen. Wir sind stolz über die Treue unserer Partnerschaft zwischen Bautzen und Heidelberg.

Nach dem Treffen mit dem Bürgermeister und den Reden führte uns Herr Betz durch die Heidelberger Altstadt,in das Museum "Studentenkarzer" und in die Alte Aula. Anschließend fuhren wir mit einer Bahn bergauf zum Schloss. Von dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht über die Altstadt. Im Keller des Schlosses stand ein großes Fass (Baujahr 1751) mit Fassungsvermögen von 221.726 Liter. Damals wurde es schon 3mal mit Wein gefüllt. Das sah aus wie das 8. Weltwunder.Danach hatten wir noch freie Stunden und konntendurch die 1,3km lange Einkaufmeile bummeln. Anunserem letzten Abend feierten wir die ,,25 JahreVereinspartnerschaft" und hatten dabei viel Spaß.

Heidelberger Rathaus

Museum.Studentenkerzer"

Unvergessen danken wir Herrn Betz, den 2 Küchenfrauen und weiteren Beihilfen des GV Alt-Heidelberg für die gute Zusammenarbeit und die jahrelange Freundschaft.

Text: Janko Neumann Foto: Ivana Neumann

Ein Zwischenstopp war an der ehemaligen Grenzezwischen der BRD und der DDR in Mödlareuth.Dort besichtigten wir das Deutsch-DeutscheMuseum.

Bildergalerie

25 Jahre Vereinspartner Bautzen-Heidelberg